„Mir wurde klar, dass ich nicht alles bis ins kleinste Detail durchdenken muss. Wichtig ist, dass ich mit dem Gespräch beginne und Feedback einhole.“
Diese Erkenntnis war etwas, das die meisten an dem Programm beteiligten Teams aus dem Wochenende vom 24. bis 25. Januar mitnahmen. Gründen Sie ein Unternehmen, während Sie noch zur Schule gehenSchülerinnen und Schüler von 16 Gymnasien aus Tschechien und der Slowakei trafen sich in Konferenzzentrum in Malenoviceum ihre Geschäftsideen der Realität näher zu bringen.
Bereits im Herbst 2025 fanden Workshops direkt an den Schulen statt, geleitet von Jarka Kořena, Von Tereza Pinďáková a Eliška PřečkováInnerhalb eines Tages begleiteten sie die Studierenden von der Problemfindung über die Ideenentwicklung bis hin zur Präsentation. Im Dezember trafen sich ausgewählte Teams im Ostrava Impact Hub, um ihre Ideen zu validieren. Im Anschluss an diese Workshops fand ein Inkubationscamp statt.

MVP als Qualitätsstart
Im Januar 2026 nahmen nur ausgewählte Teams der teilnehmenden Schulen am Inkubationscamp teil. Die Teams konzentrierten sich auf: Welches Problem löst ihre Idee?, für welche Zielgruppe und welcher erste Schritt jetzt sinnvoll ist.
Das Hauptthema war MVP – minimale funktionale Lösung. Die Studierenden erkannten, dass sie kein perfektes Produkt entwickeln mussten, sondern dass es ausreichte, dies zu überprüfen. Wenn ihre Idee auch nur irgendjemandem hilftUnd dass es sinnvoll ist, Energie dort zu investieren, wo sie Stärken haben.
„Ich war überrascht, wie sehr manche Ideen vorankamen, nur weil wir anfingen, sie anderen zu erklären“, hieß es in dem Feedback.

Inspiriert von einer wahren Unternehmensgeschichte
Der Höhepunkt des Wochenendes war das abendliche Gespräch mit einem Gast. Martin DoležalEr erzählte seine unternehmerische Geschichte, die bereits in seiner Schulzeit begann. Seine Geschichte enthielt eine lehrreiche und zugleich inspirierende Botschaft für Schüler: Unternehmertum ist ein Prozess voller Entscheidungen, Sackgassen und Kurskorrekturen. Die Motivation kann mit der Zeit nachlassen, doch Disziplin ist unerlässlich.
„Es war schön zu hören, dass auch erfolgreiche Unternehmer mit Unsicherheiten angefangen haben und dass es normal ist, Fehler zu machen“, lautete der Kommentar im Wochenendrückblick.

Präsentation, Zusammenarbeit und eigene Rolle im Team
Der praktische Teil des Camps umfasste Workshops mit folgenden Schwerpunkten: PräsentationsfähigkeitenDie Schüler bereiteten sich auf einen Auftritt bei einem Galaabend vor und arbeiteten im Team mit ihren Stärken zusammen. Sie übten einen kurzen, prägnanten Pitch, benannten die Stärken der anderen und lernten, Aufgaben so zu verteilen, dass das Team gut funktionieren konnte.
Sie spielten auch eine wichtige Rolle Aktionspädagogendie Gymnasien vertraten und ihre Schüler über den Unterricht hinaus unterstützen und mit ihnen im Camp waren.

Ein Wochenende, das nicht mit der Abreise endet
Zwischen den Workshops gab es Raum für ungezwungene Gespräche, Spiele und Austausch. Die entspannte Atmosphäre, das gute Essen und der Blick auf die Beskiden schufen ein Umfeld, in dem neue Freundschaften entstanden und der Wunsch nach weiteren Treffen geweckt wurde. Einige Studierende begannen sogar, ein weiteres gemeinsames Wochenende außerhalb des offiziellen Programms zu planen.
Das Gründercamp war der nächste Schritt im Langzeitprojekt „Gründe ein Unternehmen in der High School!“. Für die Schüler bedeutete es aber vor allem eines: die Bestätigung, dass ihre Ideen sinnvoll sind und es wert sind, ihnen eine Chance zu geben..

Gründen Sie ein Unternehmen, während Sie noch zur Schule gehen
Projekt Gründen Sie ein Unternehmen, während Sie noch zur Schule gehen findet statt in Kooperation mit Gesellschaft der Gemeindezentren und konzentriert sich auf die Entwicklung von Kompetenzen, Kreativität und Praxisbezug. Es wird gefördert durch das Programm Interreg Slowakei – Tschechische Republik, und zwar aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Beitrag von 190 639,096 EUR.
An dem Programm nahmen Gymnasien aus Tschechien und der Slowakei teil.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: www.sk-cz.eu



